Das Wacken Open Air 2026 startet heiß. Sehr heiß. Am Mittwoch und Donnerstag klettert das Thermometer auf bis zu 32 Grad. Später kippt die Wetterlage. In der Nacht zum Freitag und am Samstag drohen Schauer, Gewitter und kräftiger Regen.
Für uns heißt das: Sonnencreme und Regenjacke gehören beide ins Gepäck. Die Gummistiefel dürfen sicherheitshalber ebenfalls mit nach Schleswig-Holstein.
Das bekannte Wacken-Motto „Rain or Shine“ könnte in diesem Jahr ziemlich wörtlich werden. Gemeinsam mit den Fachleuten der Kieler WetterWelt behalten wir die Entwicklung im Blick.
Mittwoch, 29. Juli: Sonniger Auftakt
Am Mittwoch öffnen sich die Tore bei sommerlichem Wetter. Der Morgen kann noch etwas grau wirken. Danach setzt sich die Sonne durch.
Einzelne Wolken ziehen über das Gelände. Dazu wird es schwül. Die Höchstwerte erreichen rund 30 Grad. In der Nacht sinken die Temperaturen auf etwa 16 Grad.
Unser Rat: Viel trinken. Kopfbedeckung einpacken. Sonnencreme nicht erst auf dem Campingplatz suchen.
Donnerstag, 30. Juli: Der heißeste Festivaltag
Der Donnerstag bringt die größte Hitze. Bis zu 32 Grad sind möglich. Regen spielt laut aktueller Prognose keine Rolle.
Die Sonne zeigt sich rund 13 Stunden lang. Schattenplätze werden damit wertvoll. Wer den ganzen Tag vor den Bühnen steht, sollte regelmäßig Pausen machen.
Freitag, 31. Juli: Gewitter in der Nacht
In der Nacht zum Freitag wird es unruhiger. Regenschauer ziehen auf. Auch einzelne Gewitter können Wacken treffen.
Tagsüber beruhigt sich das Wetter wieder. Uns erwartet ein Mix aus Sonne und Wolken. Meist bleibt es trocken.
Mit maximal 25 Grad wird es spürbar angenehmer. Nachts liegen die Werte bei ungefähr 15 Grad.
Samstag, 1. August: Schauer über dem Festivalgelände
Der Samstag beginnt mit wechselnden Wolken. Später steigt das Regenrisiko.
Schauer sind möglich. Dazu können sich einzelne Gewitter entwickeln. Zwischen 14 und 24 Grad bleibt es vergleichsweise mild.
Auf dem Infield könnte es also wieder rutschiger werden. Festes Schuhwerk ist keine schlechte Idee.
Sonntag, 2. August: Gute Aussichten für die Abreise
Am Sonntagmorgen liegt möglicherweise noch Nebel über den Feldern. Danach lockert der Himmel auf. Die Sonne kommt zurück.
Bis zu 25 Grad sind drin. Größere Regenmengen werden aktuell nicht erwartet.
Das sind gute Nachrichten für alle Camper. Die Zelte könnten trocken im Kofferraum landen. Auch die Autos dürften bessere Chancen haben, ohne Schlammschlacht vom Gelände zu rollen.
Wacken und das Wetter: Eine komplizierte Beziehung
Das Wetter gehört beim Wacken Open Air fast schon zum Line-up. Mal brennt die Sonne auf den Holy Ground. Mal verwandelt Dauerregen den Campingplatz in eine braune Schlammfläche.
Eine Auswertung von NDR Data zeigt besonders nasse Festivaljahre. Viel Regen fiel unter anderem 2005, 2011, 2012, 2019 und 2025.
Das vergangene Jahr setzte dabei den traurigen Spitzenwert. Insgesamt kamen 66,1 Liter Regen pro Quadratmeter herunter. Der Boden wurde weich. Die Wege wurden matschig. Viele Fans steckten knöcheltief im Schlamm.
2026 sieht der Start deutlich trockener aus. Ob das so bleibt, entscheidet sich spätestens am Wochenende. Wir behalten die Wolken über Wacken im Auge.
