Tomorrowland 2026: Feuerwerk bleibt wegen Trockenheit stark begrenzt

Tomorrowland muss auch am zweiten Festivalwochenende auf die ganz große Pyro-Show verzichten.

In der belgischen Region gilt weiter Code Orange. Die Böden sind trocken. Rund um den Freizeitpark De Schorre liegen viele Waldflächen. Das Brandrisiko bleibt hoch.

Deshalb darf es vom 24. bis 26. Juli nur ein kleines, streng kontrolliertes Feuerwerk an der Mainstage geben.

Die Effekte können jederzeit reduziert oder komplett gestrichen werden. Sicherheit geht vor Show.

Kein Feuerwerk auf dem Gelände und in DreamVille

Schon am ersten Wochenende vom 17. bis 19. Juli blieb der Himmel über Tomorrowland dunkel.

Die Bürgermeister von Boom und Rumst sowie Provinzgouverneurin Cathy Berx hatten auf Empfehlung der Feuerwehr ein Feuerwerksverbot ausgesprochen.

Das gilt für das eigentliche Festivalgelände. Auch auf dem Campingplatz DreamVille bleibt Pyrotechnik tabu.

Für uns ist die Entscheidung nachvollziehbar. Tausende Menschen, trockene Vegetation und Funkenflug sind eine gefährliche Mischung.

Tomorrowland baut die Show um

Ganz ohne visuelle Eskalation bleibt die Mainstage trotzdem nicht.

Tomorrowland-Sprecherin Debby Wilmsen kündigte zusätzliche Showelemente an. Mehr Konfetti. Dichte Raucheffekte. Wunderkerzen und andere Lichtmomente sollen die fehlenden Raketen auffangen.

Die Inszenierung wird also anders. Nicht leiser, aber vorsichtiger.

Tomorrowland lebt ohnehin nicht nur vom Feuerwerk. Riesige Bühnenbilder, Laser, Lichtwände und perfekt gesetzte Drops gehören genauso zum Spektakel.

Erinnerung an den Mainstage-Brand

Die Vorsicht hat noch einen weiteren Hintergrund.

Im vergangenen Jahr brannte die Hauptbühne kurz vor dem Festivalstart ab. Laut Tomorrowland-Gründer Michiel Beers war ein Gerät fehlerhaft angeschlossen. Ethanol trat aus, verteilte sich auf Materialien und entzündete sich.

Innerhalb kurzer Zeit entstand eine kleinere Ersatzbühne.

Viele Fans feierten die spontane Lösung. Die DJs standen näher am Publikum. Die Atmosphäre wirkte direkter und roher.

Trotzdem sitzt der Schock tief. Niemand will ein ähnliches Risiko noch einmal erleben.

Große Namen am zweiten Wochenende

Musikalisch fährt Tomorrowland weiter schwere Geschütze auf.

Am zweiten Wochenende stehen unter anderem Martin Garrix, Steve Aoki, Calvin Harris, Armin van Buuren und Timmy Trumpet auf dem Programm.

Täglich feiern rund 67.000 Menschen in Boom. Die Tickets verschwinden jedes Jahr innerhalb weniger Minuten.

Das Feuerwerk fällt diesmal kleiner aus.

Die Show bleibt riesig.

By Noah Schreyer

Mein Name ist Noah Schreyer. Ich arbeite seit 2023 in Berlin als Redakteur. Meine Schwerpunkte sind Technik, digitale Trends und Gesellschaft. Besonders interessieren mich Themen wie Künstliche Intelligenz, soziale Medien und neue Start-ups. Ich habe an der Freien Universität Berlin Journalismus studiert und 2021 meinen Abschluss gemacht. Danach habe ich in einer Online-Agentur gearbeitet und viel über digitales Schreiben gelernt. Mir macht es Spaß, neue Entwicklungen einfach zu erklären und meine Leser immer auf dem neusten Stand zu halten. Email: [email protected]

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