Von akustischer Melancholie und elektronischer Euphorie – Seafret veröffentlichen ihr zweites Album „Most Of Us Are Strangers“

Vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Tell Me It’s Real“ ist das britische Duo Seafret aka Jack Sedman und Harry Draper zurück mit neuer Musik. Das neue Album „Most Of Us Are Strangers“ beschäftigt sich mit Themen rund um die menschliche Psyche und dem Umgang mit Emotionen.
Seafret Most Of Us Are Strangers

Vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Tell Me It’s Real“ ist das britische Duo Seafret aka Jack Sedman und Harry Draper zurück mit neuer Musik. Das neue Album „Most Of Us Are Strangers“ beschäftigt sich mit Themen rund um die menschliche Psyche und dem Umgang mit Emotionen.

Die Leitsingle, nach der auch das Album benannt wurde, überzeugt mit akustischer Ruhe und Lyrics die zum Nachdenken anregen. Der Song handelt von dem Bild, das Personen nach außen hin von sich zeigen, ohne je zu offenbare,  wer sie eigentlich wirklich sind. Eine Thematik die heutzutage aktueller scheint den je zuvor. 

Jazz, Hype und doch Indie-Pop!

Die Linie des neuen Albums bleibt Seafret’s gewohntem Indie Pop Sound treu, gleichzeitig spürt man jedoch die Weiterentwicklung und auch die Experimentierfreude des Duos. Mit Songs wie „Be My Queen“ und „Magnetic“ brechen sie aus ihrem klassischen Sound aus und zeigen, dass sie auch in anderen Genres kompetent sind.

Durch „Be My Queen“ hat es das Duo geschafft Jazz-Elemente mit in ihr Album einfließen zu lassen, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Dieser zieht sich weiter bis hin zum Hype-Track des Albums, dem euphorischen Hit  „Magnetic“. Durch elektronische Elemente und eingängigem Chorus haben Seafret hier einen Song geschaffen, der eindeutig zum Tanzen auffordert und sich mit dem geeigneten Beat, sicher auch in der ein oder anderen Club-Playlist wiederfinden wirdd

Ihr gewohnt ruhig, melancholischer Sound zeigt sich in  Songs wie „Love Won’t Let Me Leave“ und „Lie To Me“, die beide von Liebe und zwischenmenschlichen Beziehungen erzählen. Auch die Single „Fall“, wenn auch mit härteren Gitarrenklängen und starkem Beat erinnert an frühere Nummern der beiden.

Das Album endet melancholisch und doch hoffnungsvoll. „Unbreakable“ erzählt von Verlust und Dankbarkeit und trägt die Botschaft „It’s Okay not to be Okay“ nach außen.

Ein sehr aktuelles Statement, das Seafret offensichtlich bewegt und sie so gefühlt ein ganzes Album, dieses Album „Most Of Us Are Strangers“, um das  Zitat herum aufgebaut haben.

Seafret

Genre: Indie Pop
Mitglieder: Jack Sedman, Harry Draper
Herkunft: Bridlington, UK
Gründungsjahr: 2015

Titelbild Credit: © Kris Kesiak