Jade Bird – Powerstimme aus London vereint Blues, Pop und Country

„Ein bisschen Country, ein bisschen Blues, ein bisschen Pop und ein bisschen nichts von alldem“ – so beschreibt die britische Musikerin Jade Bird ihre eigene Musik. Wir finden, genau diese „bisschen-von-allem-Mischung“ macht Jade und ihre Musik aus. Sie experimentiert und lässt sich kein bisschen in eine Schublade pressen! Ihre musikalische Story gibt’s im homies: Spotlight.
Jade Bird

Früh übt sich

1997 in Hexam, Northumberland (England) geborgen lebte Jade Elizabeth Bird bis sie zwei Jahre alt war. Ihr Vater arbeitete in der Armee, so zog Jade Elizabeth Bird in ihrer Kindheit oft um. Auch in eine Militärbasis in Mönchengladbach, Deutschland verschlug es die junge Familie.

Nach der Scheidung der Eltern ließ sie sich mit ihrer Mutter und Großmutter im Südosten von Wales nieder, wo sie in die Bryntirion Comprehensive School ging.

Inspiriert von Musikgrößen wie Bob Dylan und Neil Young brachte sich Jade im jungen Alter eines Teenagers selbst Gitarre spielen bei und begann eigenen Texte zu schreiben.

2010 ging sie im zarten Alter von 13 Jahren (!) erstmals auf Kneipen-Tour mit ihren eigenen Texten.

Jade tritt mittlerweile in ganz England auf und unterzeichnete nach dem Erfolg ihres YouTube Videos zum Song „Madeline“ einen Vertrag beim Indie-Label Glassnote Records, dem Indie-Label, das auch schon Bands wie Mumford & Sons, Phoenix and Chvrches groß gemacht hat. Mit 16 Jahren zog sie nach London.

Something American

Für ihren ersten Release flog sie nach Amerika, um mit Simone Felice von den Felice Brothers zusammenzuarbeiten. In seinem Studio in den Catskills außerhalb von Woodstock, New York arbeiteten sie mit dem Produzenten und Toningenieur David Baron (Bat for Lashes, Peter Murphy), dem Schlagzeuger Matt Johnson (Jeff Buckley, Rufus Wainwright) und Larry Campbell (Tom Petty, Bob Dylan) zusammen.

Mit gerade mal 18 Jahren erscheint 2017 ihre 5 Song Debüt-EP „Something American“ bei Glassnote Records.

Jade Bird ist zwar erst ganz frisch ins Musik-Business eingestiegen, doch die junge Singer/Songwriterin aus London singt schon wie ein alter Hase und konnte schon einige erste Erfolge verbuchen.

Jade Bird, eine Lottery?

Im September 2017 trat Jade beim Reeperbahn Festival in Hamburg-St. Pauli auf und wurde mit dem ANCHOR – Reeperbahn Festival International Music Award ausgezeichnet. Ebenfalls landete sie auf der berühmten BBC Liste „Sound of …“ und wurde MTV Push Artist des Monats.

Die erste Singleauskopplung “Lottery” aus ihrem Debütalbum wurde im Januar 2018 veröffentlicht. Sie stieg an die Spitze der Billboards Triple A (Adult Alternative Songs) Charts ein und schaffte es auch in vielen Ländern Europas in die Charts.

Jade Bird

2019 erschien das lang ersehnte Debütalbum “Jade Bird” der jungen Musikerin. Mit „Uh Huh“, „Love Has All Been Done Before“, „I Get No Joy“ und „My Motto“ liefert Jade Bird nicht nur eine Menge Powersongs, sondern gibt auch einen Einblick in ihre musikalische Gefühlswelt. Dort schwanken die Emotionen zwischen Zynismus über Angst, bis hin zu purer Verletzlichkeit.

Musikalisch ist sie, wie sie selbst sagt, irgendwo zwischen „kind of country, kind of blues, kind of pop and kind of none of that“ angesiedelt.

Am 22. Juni 2019 schaffte es Jade Bird sogar in den Schellfischposten der Late-Night-Show Inas Nacht in Hamburg.

Jade Bird

Genre: Folk, Blues, Pop
Mitglieder: Jade Elizabeth Bird
Herkunft: Hexam, England
Gründungsjahr: 2010

Titelbild Credit: ©Jade Bird

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