new homies: Sharktank – Wenn Marco Kleebauer, MC Mile und Katrin Paucz gemeinsame Sache machen

Marco Kleebauer, MC Mile und Katrin Paucz schlagen die Brücke zwischen Indie und Hip Hop. Wie das Trio entstanden ist und wie es die drei Wiener mit ihrer Debütsingle in die FM4 Charts geschafft haben, könnt ihr im new homies: Interview lesen.
Sharktank

SHARKTANK

Mitglieder: Katrin Paucz, Michael Lechner, Marco Kleebauer
Wohnort: Wien
Gründungsjahr: 2020
Genre: Indie, Hip Hop

Wir würden unsere Musik weniger einem einzigen Genre zuordnen, vielmehr sehen wir sie als eine Mischung aus Indie und Hip Hop, oder Indie mit Rap-Einflüssen.

Sharktank

Woher kommt der Name Sharktank? Oder seid ihr einfach alle Fans der US-Ausgabe von „2 Minuten 2 Millionen“? 🙂
Uns war bewusst, dass wir uns als Musiker*innen in einem Haifischbecken bewegen und es nicht leicht ist, gegen die großen Fische anzukommen. Dies hat uns dazu bewegt es gar nicht erst im Konkurrenzkampf zu versuchen und uns auf unsere eigenen Stärken zu besinnen. Wir machen Musik, die zu uns passt und wollen uns nicht verstellen und wollen bewusst nicht der Hai in dem Becken sein.

Ihr kommt alle aus verschiedenen Projekten und habt euch im Laufe der Zeit sicher unterschiedlichste Songwriting- & Producer-Techniken angeeignet. Wie kann man sich die Anfangszeit von Sharktank vorstellen und wie hat sich euer Zusammenspiel entwickelt?
Es fing an als Projekt von Mile und Marco, woraus dann auch die “Dirty Leaks” EP entstand. Dann wurde klar, dass noch ein melodisches Element fehlte und so kam Katrin ins Spiel, die sich seitdem als fester Bestandteil der Band etabliert hat.

Wer steckt hinter Sharktank?
Hinter der Band stecken Sängerin Katrin Paucz Produzent, Rapper Michael Lechner aka Mile und Schlagzeuger Marco Kleebauer.

Was war dein erstes Album, dass ihr euch selbst gekauft habt?
Mile: Fugees – The Score
Katrin: The Velvet Underground & Nico
Marco: Led Zeppelin 1

Welche Songs laufen bei euch aktuell rauf und runter?
Junk – Paul Mccartney
Blame – Tora
Vitamin C – Can

Mit der Debütsingle „Washed Up“ habt ihr es an die mehrwöchige Chartspitze der FM4- Charts geschafft. Wie war für euch das Gefühl zu wissen, dass euer Sound von Anfang an so großen Anklang findet?
Es ist schön zu wissen, dass andere Leute das was wir machen wertschätzen und dass es anklang findet. In erster Linie geht es uns aber darum, dass wir hinter dem stehen was wir machen und dass wir davon überzeugt sind.

In eurer Live Session in der Kunsthalle Exnergasse im WUK sieht man euch neben Nastasja Ronck (My Ugly Clementine, Lucid Kid) und Marlene Lacherstorfer (Pressyes, Alma, Ernst Molden Band). Ist das auch Teil des Konzeptes von Sharktank? Bestehende Verbindungen einladen, stärken und somit neue Soundwelten erschließen?
Es steckt kein festes Konzept in dem Sinne hinter Sharktank. Die meiste Inspiration schöpfen wir aus Dingen, die uns im Moment beschäftigen. So entstehen auch die meisten Songs eher spontan und Ideen sowie Konzepte werden nicht zerdacht. Es ist eher eine Momentaufnahme, die wir mit unserer Musik versuchen einzufangen. Nastasja und Marlene sind eine Bereicherung für unsere Band, da sie es ermöglichen unsere Songs im live Kontext umzusetzen. Außerdem sind beide fantastische Musikerinnen.

Eure aktuelle Meinung zur heimischen Musikszene und welche Bands feiert ihr privat?

Es ist schön, dass es so viele motivierte, kreative Menschen in unserem Umfeld gibt, dass es ein Miteinander ist und weniger ein Haifischbecken, in welchem sich der Stärkere behaupten muss.
Privat hören wir gerne Wandl, Yukno und Oehl.

Welches Lied wäre euer Einzugslied zu einem Boxkampf?
War – Idles

LIVE SESSION

Titelbild Credit: © Aaron Hader