new homies: Sampathie – Sängerin & Rapperin mit viel Gefühl und mitreißenden Vibes

Das ist Sampathie - Sängerin & Rapperin aus Wien, die mit persönlichen und emotionalen Texten, sowie groovigen Beats überzeugt. Mehr dazu gibt's im new homies: Interview.
Sampathie

Sampathie

Name: Samantha Lorenz
Wohnort: 1080 Wien
Herkunft:
Niederkreuzstetten (kleines Dorf in Niederösterreich)
Gründungsjahr: 2020
Genre: Hip Hop, Rap, Singer-Songwriter

Ich würde meine Musik als sehr persönlich und emotional beschreiben. Wobei es mir auch wichtig ist, dass meine Texte schlussendlich doch ein gutes Gefühl hinterlassen. Ich versuche mehrere Perspektiven hineinzubringen mit einem angenehmen und mitreißenden Vibe, zu dem man grooven kann.

Sampathie

Dein Weg zur Musik?
Bis Anfang dieses Jahres habe ich zwar immer gerne viel gesungen, jedoch mehr für mich selbst. Ich konnte mir nie vorstellen vor anderen zu singen. Doch 2020 hatte ich einen schwierigen Start, weshalb ich viele Texte und Gedichte geschrieben habe, in denen ich meine Erfahrungen und Gefühle verarbeitet habe. Dabei war auch mein Freund ein enormer Ansporn und eine große Unterstützung, weil er mich von Anfang an ermutigt hat, zu mir und meinem Können zu stehen. Dass ich schlussendlich tatsächlich etwas davon veröffentlicht habe, war sehr spontan aber auch eine neue Art und Weise solch ein Projekt nun endlich auch mal zu Ende zu bringen. Was mir seit langem wieder mal das Gefühl gegeben hat, etwas zu vollenden.

Wer oder was inspiriert dich am meisten?
So blöd es klingen mag, am meisten inspirieren mich meine Freunde und mein engstes Umfeld, da ich schließlich gemeinsam mit diesen Personen auch unzählige Erfahrungen durchlebt habe, von denen ich viel lernen bzw. mitnehmen konnte. Ich denke auch, dass ich generell eine Person bin, die sich immer wahnsinnig viele Gedanken über alles und jeden macht, diese Gedanken fließen dann natürlich auch in die Musik.

Diese 3 Songs laufen aktuell bei dir rauf und runter:
„Glorious“ von Sudan Archives
„Sugar Honey Iced Tea (S.H.I.T.)“ von Princess Nokia
„Malibu“ von KeKe

Was war dein erstes Album, dass du dir selber gekauft hast?
Ich denke das war tatsächlich das erste Album von LaFee, 2006.

Wie sieht der Entstehungsprozess deiner Songs aus?
Meistens habe ich schon eine Vorstellung von einem Beat, versuche diese dann meinem Produzenten (der auch gleichzeitig mein Freund ist) möglichst gut zu beschreiben, woraufhin dann das Grundgerüst für einen Song, also der Beat, entsteht. Anschließend versuche ich dann je nach Vibe und Stimmung meine vielen Notizen und Texte, die zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten in meine Gedanken fließen, darauf zu dichten. Jedoch ist das immer noch alles recht neu für mich und ich nehme jede Hilfe stets dankend an. Es ist einfach aufregend immer wieder neue Skills dazuzulernen und diese anzuwenden.

Mein musikalischer Traum ist…
Schlicht und einfach Menschen mit meinen Songs und Texten zu inspirieren bzw. zu berühren. Ich denke, dass ich nicht allein bin mit all meinen Emotionen und will zeigen, dass es okay ist sich so zu fühlen, sei es happy, etwas verloren oder einfach mies. Außerdem finde ich es unglaublich schön, wenn ich sehe, dass Menschen Spaß haben, wenn sie meine Songs hören. Das gibt mir irgendwie ein Gefühl von Zusammenhalt und Verbundenheit durch die Musik.

Mit diesen Künstlern würde ich gerne mal zusammenarbeiten.
Ich bin ein riesiger KeKe und Mavi Phoenix Fan, aber auch Haller finde ich wahnsinnig gut.

Auf welchen Festivals möchtest du unbedingt noch spielen?
Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, ehrlich gesagt. Aber ich persönlich liebe das Popfest in Wien, aber auch das Waves Vienna Festival ist ganz schön cool. Das splash! Festival ist natürlich auch der absolute Hammer und ein nahezu undenkbarer Traum!

Welche Rolle spielt Social Media in deinem Leben?
Eine zu Große. Ich merke selbst wie ich oft auf Instagram hängen bleibe, gerade wenn es mir nicht so gut geht, und dabei die Zeit vergesse. Ich habe vor allem in der Quarantäne versucht das etwas zu reduzieren, andererseits helfen mir die vielen inspirierenden Persönlichkeiten und deren Beiträge nicht allzu selten durch schlechte Tage hindurch.

Deine aktuelle Meinung zur heimischen Musikszene und welche Bands feierst du privat?
Ich denke, dass in vielen österreichischen Künstler*innen wahnsinnig viel Potential steckt, welche definitiv mehr Aufmerksamkeit verdienen. Nach wie vor finde ich aber auch, dass gerade Frauen es in der Hip Hop-Szene nicht leicht haben und auch unterschätzt werden. Somit heißt es bei mir stets: #supportyourlocalartists! Ich bin ein großer Fan von KeKe, Mavi Phoenix, Mine, Skofi, Ali Sky, CrySpy, Heinrich Himalaya, …

Aber ich feiere natürlich auch Künstler*innen wie Ariana Grande, Princess Nokia, AnnenMayKantereit, Max Herre, Trettmann, etc.

Welches Lied wäre dein Einzugslied zu einem Boxkampf?
„Total Eclipse of the Heart“ – Bonnie Tyler

Ganz gut

Bisschen Chillen

Titelbild Credit: ©Sampathie