new homies: Michal Manis – Auf seinem „Highway“ in Richtung „Palace“

Michal Manis hat das Potenzial, einer der ganz Großen im deutschsprachigen Hip Hop zu werden. Im new homies: Künstlerportrait stellen wir euch den Ausnahmekünstler aus Dresden vor.
Michal Manis

Michal Manis

Name: Michal Manis
Wohnort: Dresden
Herkunft: Slowakei
Gründungsjahr: 2012
Genre: Hip Hop, Rap

Es fiel mir generell nie leicht Musik zu beschreiben. Speziell meine Musik. Ich versuche nur in der richtigen Zeit in die richtigen Ohren zu landen.

Michal Manis

Dein Weg zur Musik?
Als ich so ungefähr 7 war hatten mich meine Großeltern zum Gitarrenunterricht angemeldet.
Jedoch verlor ich nach nem halben Jahr das Interesse. Mit 14 fing mich das ganze Thema nochmal, also besorgte ich mir vom Flohmarkt eine Gitarre und da ging das ganze auch schon los. Die Art von Musik die ich jetzt mache hat sich einfach so entwickelt. Ich höre eigentlich alles was sich gut anfühlt und das gleiche bezieht sich auch auf Musik machen. Ich selber würde mich nie als Rapper bezeichnen.
Was Musik angeht habe ich vieles ausprobiert. Vor 10 Jahren habe ich noch mit meiner Band „Liberty Taste“ fast jeden Contest mitgenommen der ging. Damals war es Rock. Vor einem Jahr habe ich eine Englische Akustiknummer rausgehauen und heute mache ich das hier. Ich fühle mich wohl wenn ich Musik mache und es ist fällig egal welches Genre. Zurzeit fühle ich mich mit diesem Wohl.

Wer oder was inspiriert dich am meisten?
Wenn ich ganz ehrlich bin werde ich durch viele Künstler & Genres inspiriert. Früher war es Rock und heute… eigentlich so vieles. Jedoch setze ich das immer so um wie es sich für mich selbst am besten anhört.

Diese 3 Songs laufen aktuell bei dir rauf und runter:
UFO361 – Emotions
MAJAN – Monoton
Corty – Leer (Diesen homie unbedingt abchecken. Kommt ebenso aus der Slowakei und macht kranken Deutschrap. Außerdem gern unser Feature ZONE abchecken)

Was war dein erstes Album, dass du dir selber gekauft hast?
Als ich noch klein war, ging ich viel mit meinem Vater auf Flohmärkte und hab da nie wirklich drauf geachtet nach welchem ich als erstes gegriffen hab. Mich hat Kunst schon immer irgendwie angezogen und ich glaube mein erstes Album habe ich anhand des Artworks gewählt obwohl ich den Interpreten nichtmal kannte.

Wie sieht der Entstehungsprozess deiner Songs aus?
Früher wollte ich alles so schnell wie möglich raushauen. Aufnehmen, uploaden und allen zeigen was ich gemacht habe.
Wenn ich überlege, dass ich die ersten Songs die bei Spotify sind mit meinem iPhone mit der Memo Funktion aufgenommen habe.
Heute sitze ich meistens zuhause und lasse einfach Beats hinter einander laufen. Wenn’s im Kopf passt dann geht’s meistens auch hinter dem Mikro. Ich nehme das flow-mumble auf und dann schreibe ich darauf den Text. Ich glaube viele machen das genau so.

Mein musikalischer Traum ist…
…irgendwann nichts anderes mehr als Musik zu machen und von ihr Leben können.

Mit diesen Künstlern würde ich gerne mal zusammenarbeiten.
Cro, MAJAN, reezy

Welche Rolle spielt Social Media in deinem Leben?
Noch stark unterschätzt. Ist halt die Zukunft und man sollte nicht in der Vergangenheit leben.

Deine aktuelle Meinung zur heimischen Musikszene und welche Bands feierst du privat?
Direkt aus Dresden höre ich eigentlich nur Kontu. Sonst kenne ich kaum welche.

Welches Lied wäre dein Einzugslied zu einem Boxkampf?
Shindy – Affalterbach

BUTTERFLIES

Ein Song der mir persönlich sehr viel bedeutet. Das Video geht bewusst in die hellblaue Richtung da ich aus einem unerklärlichen Grund die ganze Zeit die Farbe im Kopf hatte als ich den geschrieben hab. Der Song ist über eine Nacht entstanden.

GIFT

Dieser Song ist zusammen mit LUJO der aus der Nähe Dresden kommt. Ein sehr starker Part von dem Kollegen. Die Acoustic- Version findet ihr auf meiner Insta-Page.

INSTALOVE

Diesem Song habe ich das ganze zu verdanken. Jedes Mal wenn ich ihm mit selber anhöre wird mir bewusst das ich mit keiner anderen Berufung so glücklich werden kann wie mit der Musik.

Titelbild Credit: © Michal Manis