new homies: Fran San Disco – Wiener Band sprengt Genregrenzen

Glitzernd wie Las Vegas, pulsierend wie Mo‘ Town Detroit, gefährlich wie Chicago und big like the Apple – das ist Fran San Disco!
Fran San Disco

Fran San Disco

Mitglieder: Benedikt Zettel, Stefan Havranek, Julian Essl, Daniel Nagelstutz, Constantin Weiser
Wohnort: Wien
Herkunft: Marchfeld
Gründungsjahr: 2009
Genre: Dark Disco Power Pop, Indie, Electronic

Aus den verschiedensten Einflüssen, die jeder von uns in die Band mitgebracht hat ist eine für uns recht interessante Mischung entstanden, die sich zu einem großen Ganzen zusammengefügt hat. Mit den (mittlerweile über 10) Jahren haben wir gemeinsam immer weiter an unserem Stil gearbeitet und so sind wir mittlerweile bei dem Sound angekommen, der für uns im Moment am besten passt. Ein Kenner der Band hat es einmal so beschrieben: „Glitzernd wie Las Vegas, pulsierend wie Mo‘ Town Detroit, gefährlich wie Chicago und big like the Apple – das ist FRAN SAN DISCO!"

Fran San Disco

Euer Weg zur Musik?
Alle Wege führen zur Musik

Wer oder was inspiriert euch am meisten
Jeder, der unbeirrt sein Ding durchzieht und mit einem Ziel vor Augen nicht aufgibt und gemeinsam Proben.

Diese 3 Songs laufen aktuell bei euch rauf und runter:
Da wir gerade drauf und dran sind, unsere neue EP zu vollenden, sind es die 4 Songs, die da drauf sind
 aber ansonsten:
Catastrophe and Cure – Somewhere down the line
Rick Astly – Never gonna give you up
Pink Floyd – Pigs

Was war euer erstes Album, dass ihr euch selber gekauft habt?
Sicher irgendeine Bravo-Hits
Millencolin – Home from Home
Nirvana – Bleech, aber das erste Album war von den Backstreet Boys, hat mir mein Papa geschenkt
Green Day – Dookie
System Of A Down – Mezmerize

Wie sieht der Entstehungsprozess eurer Songs aus?
Eigentlich in den seltensten Fällen von Anfang an gemeinsam – meistens kommt Benedikt mit einer Idee, vielleicht schon simpel aufgenommen, an der dann gemeinsam bei der Probe gearbeitet wird. Da bringt jeder seine Überlegungen dazu ein. Diese Ideen nehmen dann oft ganz andere Richtungen an, was die Sache wiederum sehr spannend macht. Eigentlich erst am Ende dieses Prozesses wird dann an den Vocals bzw. den Lyrics gearbeitet. Spätestens in der Recording-Phase werden dann oft viele Dinge wieder über Bord geworfen und neu arrangiert, bis am Ende ein Song steht, den sich jeder von uns gerne anhört.

Unser musikalischer Traum ist…
…ein Konzert im ausverkauften CBGBs mit den Beatles als Vorgruppe; aber da das nicht mehr geht: Einen Evergreen zu schreiben.

Mit diesen Künstlern würden wir gerne mal zusammenarbeiten.
Kanye West, Rick Rubin, Josh Homme, Jimi Hendrix, Money Boy, Helge Schneider, David Bowie, Prince, Freddie Mercury, Tom Schilling und ein G’Stanzl mit Amy Winehouse

Auf welchen Festivals möchtet ihr unbedingt noch spielen?
Auf allen 😉

Welche Rolle spielt Social Media in eurem Leben?
Persönlich eine sehr geringe – als Band aber ein nicht zu unterschätzendes Tool, um zu kommunizieren, interagieren und seine Musik bekannt zu machen.

Eure aktuelle Meinung zur heimischen Musikszene und welche Bands feiert ihr privat?
Wir erleben seit ein paar Jahren eine positivere Stimmung am österreichischen Musikmarkt als das noch vor 10-15 Jahren war. Das heißt nicht, dass es davor keine guten heimischen Bands gab. Im Gegenteil, wir hatten immer schon ein enormes Angebot an sehr talentierten Künstlern. Jedoch hat man das Gefühl, dass österreichischen Musikern in den letzten Jahren mehr Gehör geschenkt wird; vor allem auch im Ausland. Das spiegelt sich vielleicht nicht unbedingt im Radio-Airplay wider (es werden zwar mehr österreichische Acts gespielt, aber dafür immer die gleichen), aber in Konzertbesuchern. Frank Elster, Onk Lou, Catastrophe and Cure – aber hört euch einmal diesen Rainhard Fendrich an!

Welches Lied wäre euer Einzugslied zu einem Boxkampf?
Frankie goes to Hollywood – The Power of Love

Stay with me

die erste Single der neuen EP. Die Beobachtung einer Gesellschaft, die einen Weg eingeschlagen hat, den man irgendwann nicht mehr zurück gehen kann. Ab und zu erwischt man sich dabei zu glauben, dass sich daran gerade etwas ändert, nur um kurz darauf wieder enttäuscht zu werden.

Parade

Ein Lied über das gebrochene Herz, über falsche Entscheidungen und das wehmütige Denken an Zeiten, die doch nicht so schlecht waren, aber vorbei sind.

Tropical Breakfast

Eine sinnbefreite Nummer über die Partygesellschaft und das Nachtleben, die zum Tanzen einladen soll.

Titelbild Credit: ©Fran San Disco