new homies: Fiio – Jazzy Hip Hop aus Fast-Wien

Florian aka Fiio vereint Singer-Songwriter Elemente mit dem heutigen Zeitgeist des Rap, Hip Hop & RnB. Mehr zu dem Musiker aus Baden bei Wien, gibt's im new homies: Interview.
Fiio

Fiio

Name: Florian Stundner
Wohnort/Herkunft: Baden bei Wien
Gründungsjahr: 2019
Genre: Hip Hop, Rap, RnB, Singer-Songwriter

Ich würde sagen, meine Musik ist so ein Mix aus Bandaspekten und Hip-Hop/Rap/RnB. Die Instrumente kommen hauptsächlich von der Bandkomponente, also Basslines, Gitarrenriffs etc. Aber ich bediene mich halt auch gern an modernen Hip Hop/Rap/RnB Elementen wie beispielsweise 808´s und Autotune. Allgemein schaue ich, dass eigentlich in jedem Song so ein schöner Misch Masch von beidem herauskommt. Manchmal funktioniert es und manchmal ist es ein bisschen unausgeglichener.

Fiio

Dein Weg zur Musik?
Also bei mir war das ganz klassisch: Als Kind mit Gitarrenunterricht angefangen. Mit 19 eine Indie Pop Band gegründet, weil es gerade hip und cool war und nachdem das Projekt sich dann aufgelöst hat, habe ich mit „Fiio“ begonnen solo Musik zu machen.

Wer oder was inspiriert dich am meisten?
Viele Dinge, denke ich. Angefangen von Alltagssituationen die ich mitbekomme, bis hin zu natürlich Musik, Film und Kunstprodukte im Allgemeinen. Momentan sind es definitiv meine Freunde. Wir pushen uns gerade alle gegenseitig und in so einem motivierten Umfeld kann man einfach perfekt arbeiten.

Diese 3 Songs laufen aktuell bei dir rauf und runter:
Pashanim – Airwaves
Frank Ocean – Pink + White
SG Lewis – Aura

Was war dein erstes Album, dass du dir selber gekauft hast?
Hahaha das war bei mir Schrei von Tokio Hotel. Ich habe früher so einen Fanclub in der Volksschule gehabt und wir haben uns immer darum gestritten, wer der größere Fan ist. Haha

Wie sieht der Entstehungsprozess deiner Songs aus?
Ganz unterschiedlich. Manchmal ist es sehr Singer Songwriter schnulzig: Ich und eine Akustikgitarre oder ein Klavier. Aber manchmal ist es auch einfach eine sehr konkrete Idee eines ganzen Songs, die ich im Kopf habe und da zünde ich mir dann immer so eine IKEA Kerze an und schaue, dass ich diese Idee sehr getreu meiner Vorstellung im Home Studio umsetzte.

Mein musikalischer Traum ist…
…dass ich von der Musik leben könnte. Das wäre echt koral.

Mit diesen Künstlern würde ich gerne mal zusammenarbeiten.
Tom Misch, Bilderbuch, Cro

Auf welchen Festivals möchtest du unbedingt noch spielen?
FM4 Frequency Festival wäre mega. Da war ich echt 3 Jahre hintereinander 2013, 2014, 2015 und fand das immer cool.
Hip Hop Festivals wie das splash! Festival und Openair Frauenfeld sind natürlich auch auf der Liste, aber ich glaube für die bin ich zu wenig Rapper – kann das sein?

Welche Rolle spielt Social Media in deinem Leben?
Mittlerweile eine immer Größere. Ich schaue sehr darauf, dass meine Follower und Followerinnen nicht die ganze Zeit von mir sowas wie: „MACHTS WELLE, STREAMT DAS, OUT NOW…“ hören. Das finde ich persönlich schon unheimlich nervig. Ich finde es schön, wenn mein Content Leute zum Lachen bringen kann oder ihnen in irgendeiner Form Freude bereitet, denn von so einer Art von Content kann es meiner Meinung nach nie genug geben. Dadurch dass ich also viel Zeit in solche kleinen Videos oder Fotos stecke, spielt Social Media eine große Rolle in meinem Leben.

Deine aktuelle Meinung zur heimischen Musikszene und welche Bands feierst du privat?
Also was ich so von meinem Umfeld mitbekomme tut sich da gerade ja doch sehr viel. Also gerade durch diese Quarantäne Songs und Home Sessions. Natürlich ist auf der Support Seite immer Luft nach oben, aber ich finde es unheimlich schön zu sehen, dass sich immer mehr Seiten und Kanäle jungen aufstrebenden Künstlern und Künstlerinnen widmen.

Welches Lied wäre dein Einzugslied zu einem Boxkampf?
Celine Dion – My Heart Will Go On
Das wäre einfach nur gut haha.

Frühstück bei Tiffany

Bella Donna

Stressig

Titelbild Credit: © Fiio