Der Schweizer Producer & Songwriter Gaspar Narby nimmt dich auf seiner „Transatlantic“-EP mit auf eine Downtempo-Achterbahnfahrt durch sein Inneres

Gaspar Narby ist 23 Jahre jung, kommt aus der Schweiz und wohnt aktuell in London. Er ist Producer, Songwriter & Multi-Instrumentalist - kurzum: ein musikalischer Allrounder. Bereits 2017 mit dem Release seiner Debütsingle „Home“, schaffte es Gaspar Aufmerksamkeit zu erlangen. Nun veröffentlicht der Schweizer seine 6-Track „Transatlantic“ EP.
Gaspar Narby Transatlantic

Auf seiner veröffentlichten verträumten Downtempo-EP „Transatlantic“ holt dich Gaspar Narby ab und nimmt dich mit auf eine Achterbahnfahrt durch sein Inneres. Über den elektronischen Arrangements steht fett das zerbrechliche Konstrukt „Fernbeziehung“ geschrieben.

Bereits der Opener und der erste geschriebene Song für die EP „Sit Here“ betrachtet Liebe durch die Fernbeziehungs-Lupe. Die meisten Vocals wurden auf Diktiergerät-Kassetten oder dem Handy aufgenommen und dann via ein analoges Mikrofon gedoppelt, wobei Gaspar wesentlich akustischer und spontaner vorgeht als auf früheren Veröffentlichungen.

„I just wanna sit here, where did you go, I’m just gonna sit here, until you come back“

Gaspar Narby - Sit Here

"Transatlantic" - eine lyrische Berg- und Talfahrt

Die Lo-Fi-Rawness die seinem Sound beiwohnt zieht sich jedoch in gewohnter Kraft durch die komplette EP, während Gaspar lyrisch die Berg- und Talfahrt der Teenagerliebe analysiert. Denn wo der Upbeat-Charakter von „Eighteen“ in berauschende Höhen entführt, leitet „so-so“ den Sinkflug ein.

Aus gutem Grund wie Gaspar erklärt: “I think ‘so-so’ was actually what allowed me to move on from certain things. Being able to say “hey, I feel like shit, and it’s ok”, and to finally admit to myself that I was unwell felt super freeing.”

Seine aktuelle Single “Sirens” besinnt sich zurück auf einen knapp entronnenen Autounfall und entrinnt dem EP-Konstrukt der Fernbeziehung. Gaspar war mit einem Freund unterwegs, welcher am Steuer saß, als beide nur knapp an einem Frontal-Crash vorbeigeschrammt sind. Eine einschneidende Sequenz, die Gaspar bis in seine Träume verfolgt. Im Traum geschieht der Unfall jedes Mal. Ebenjenen Unfall-Traum thematisiert „Sirens“.

Auf „Friend“ schließt der Schweizer schlussendlich Frieden mit sich selbst als Notwendigkeit, um auch mit äußeren Umständen seinen Frieden machen zu können.

Krönender Abschluss der „Transatlantic“-EP ist der Song und das Versprechen „I Know“. Gaspar verspricht darauf gut zu sich selbst zu sein – oder es zumindest zu versuchen. Dabei sieht Gaspar dieses Gefühl der Bedeutungslosigkeit klar als Laster seiner Generation oder wie er es auf „I Know“ passend zusammenfasst: “I often wonder whether this generation is doomed

Titelbild Credit: © Jurrga