Dendemann – Vom Nichtschwimmer zum Überflieger

Dendemann ist einer der alten Hasen im Rapgeschäft und überzeugt auch mit seinem neuesten Album "Da nich für!" Jung und Alt. Die Geschichte des Rappers erfährst du im homies: Spotlight!
Dendemann © Nils Müller

Dendemann

Genre: Rap
Mitglieder: Daniel Ebel
Herkunft: Menden
Gründungsjahr: 2006

Keine Frage: Dendemann ist wohl einer der größten deutschen Rappern, der mit seinen geschickten Wortspielen immer wieder überrascht und dessen Beats so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen. Ein alter Hase im Musikgeschäft ist der Rapper, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Daniel Ebel heißt, dabei auch: Die Karriere des Wahl-Hamburgers begann zunächst mit unterschiedlichen Kooperationen, zu denen unter anderem seine Projekte „Arme Ritter“ und „Eins Zwo“ zählten und mit denen der Dendemeier bereits einiges an Popularität sammelte. 2006 folgte mit „Die Pfütze des Eisbergs“ dann das erste Solo-Album von Dendemann, das ihm mit Songs wie „Nichtschwimmer“, die mit genialem Wortspiel überzeugen  konnten, zum ultimativen Erfolg in der deutschen Rapszene verhalf. 

In den folgenden Jahren wurde es ruhiger um den Rapper – 2015 wurde Dendemann zwar hauseigener Rapper des Neo Magazin Royale bei Jan Böhmermann, auf eigene Musik hat er seine Fans allerdings lange warten lassen: Erst Anfang dieses Jahres erschien nach beinahe 10 Jahren sein drittes Solo-Album „Da nich für!“ auf dem sich Dendemann stark politisch präsentiert und mit Songs wie „Keine Parolen“ klar Stellung zu aktuell gesellschaftspolitischen Themen bezieht. 

Auch Dendemanns drittes Album schließt sich damit seinen vorherigen Erfolgen an und zeigt, was der Rapper alles kann. Dabei bleibt der Musiker seinem Stil treu, zeigt mit Songs wie „Littbarski“, in dem er mit Trettmann gemeinsam rappt aber auch, dass er Dance-Songs mindestens genauso gut kann, wie politische Messages!

Titelbild Credit: ©Nils Müller