Amistat – Eine Reise voller Hoffnung, Liebe und Zwillingsmagie

Amistat stehen für Harmonie, Gefühl und Tiefgang. Im homies: Spotlight haben wir für euch die musikalische Reise der beiden zusammengefasst.
Amistat

Amistat stehen für Harmonie, Gefühl und Tiefgang. Und das seit Beginn an. Das Zwillingsduo Jan und Josef weiß was es will und berührt mit zweistimmiger, melodischer Melancholie. Im homies: Spotlight haben wir für euch die musikalische Reise von Amistat noch einmal zusammengefasst. Und wer noch mehr über die beiden erfahren möchte, kann in unserem homies: Interview mit Jan noch den ein oder anderen interessanten Fakt über das Duo mit dazulernen.

Am Anfang war die Welt!

Die Reise der musikalisch talentierten Zwillingsbrüder startet in einer kleinen Stadt in Südtirol und führt uns einmal rund um die ganze Welt. Geboren in Italien, aufgewachsen in Deutschland und mit Australien als Langzeit-Wahlheimat, können Jan und Josef mit Sicherheit einen Abend mit Anekdoten füllen. Diese Weltoffenheit und Liebe zu Freiheit und Reisen spiegelt sich auch in ihrer Musik wider. Harmonien und eingehende Texte, gepaart mit gefühlvollen Stimmen und einem Hauch Melancholie, so kann man sich die Songs von Amistat  in etwa vorstellen. Die Inhalte variieren dabei stark, nehmen jedoch beinahe alle Bezug auf die Liebe der Brüder zueinander, für Menschen generell und für die Natur. Als Haupteinflüsse stechen klar Ben Howard, Simon and Garfunkel oder auch Kodaline hervor. Zu Anfang ihrer musikalischen Reise konnte man die beiden hauptsächlich auf Australiens Straßen wiederfinden. Dort, im Gegensatz zu Europa, ist es, laut eigenen Angaben der Brüder, durchwegs möglich als Musiker vom „Busking“ zu leben.

Ihre erste EP „It’s Not Words“ erschien 2012, während ihrer Zeit in Australien und berührt mit einfühlsamen, weichen Klängen und sentimentalen Songtexten, die einen zum Nachdenken anregen und es einem gleichzeitig warm ums Herz werden lassen.

Somewhere, Sometime

2014, zurück in Deutschland veröffentlichten Amistat eine EP unter dem Titel „Somewhere Sometime“. Der Klang harmonisch und beinahe träumerisch, die Texte sehr persönlich und mit Bezug zu ihrer Familie. So ist der Song „Loner“ ein Lied, das die beiden für ihren Vater geschrieben haben, einem der wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Der Song dürfte für sie eine ganz besondere Bedeutung haben, denn er findet sich nicht nur auf der EP aus dem Jahre 2014, sondern in neu arrangierter Form auch auf ihrem 2020 Live-Album.

„Parley" - Irgendwo zwischen Pop, Folk und Soundtrack

Die nächsten Jahre verbrachten Amistat mit zahlreichen Live-Auftritten, überall auf der Welt und 2016 erschien ihr erstes Album, mit dem Titel „Parley“. Musikalisch schwer einzuordnen,  landet es irgendwo zwischen Pop, Folk und Soundtrack.  Das Album wirkt sehr schwer und setzt sich mit traurigen und schmerzhaften Thematiken auseinander. Den Brüdern gelingt es allerdings, wie ein roter Faden, der durchs Album führt, immer wieder positive Botschaften mit einzubauen und so dem Zuhörer, trotz der Schwere des Albums, Hoffnung mit auf den Weg zu geben.

Von „Nostalgia" zu „Love and Light" - zweimal Liebe, zweimal anders

2018 und 2019 waren wahrscheinlich die anstrengendsten, aber auch erfolgreichsten Jahre des Duos. Mit ihrer EP „Nostalgia“ wagen sich die beiden an Themen wie Liebe und Romantik heran und bleiben dabei ihrer harmonisch, melancholischen Linie treu. 2019 dann bereits die nächste EP „Love and Light“, die vor allem den Umgang un Menschen miteinander und mit unserer Umwelt unter die Lupe nimmt.

 Mehr zu „Love and Light“ und „Nostalgia“, und warum Josef eigentlich nie über Liebe schreibt, könnt ihr in unserem homies: Interview mit Jan nachlesen

LIVE! LIVE! LIVE!

Neues Jahr, neue Musik? Nicht unbedingt. Amistat wählten einen anderen Weg und veröffentlichten im März 2020 ein Live-Album, mit Songs quer durch ihre Zeit als Musiker. Manche alt-bekannt, andere neu-interpretiert, aber auf jeden Fall immer gerne gehört. Die Brüder waren auch sehr aktiv an Wohnzimmerkonzerten in Zeiten der Selbstquarantäne beteiligt und nutzten ihre Social Media Kanäle um Freude und Hoffnung zu verbreiten.

Alles in allem darf man von Amistat sicher noch Großes erwarten und ich freue mich wahnsinnig darauf, den beiden bald wieder live zuhören zu können.

Amistat

Genre: Folk
Mitglieder: Jan & Josef
Herkunft: Deutschland
Gründungsjahr: 2011

Titelbild Credit: © Pat O’Hara

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