Aller Anfang ist schwer – Festivals leicht gemacht!

Ab auf’s erste Festival deines Lebens mit Freunden, bester Musik und ganz viel Spaß! Aber ganz ehrlich: ein Festival ist nun mal kein Luxusurlaub und man kann den Flair eines Festivals nun mal nur am Festivalgelände erleben. Um dir eine wunderbare Zeit zu ermöglichen, gibt dir homies: den Anfängerguide für die beste Zeit deines Lebens mit!

Tipp #1: Vorbereitung ist key

Klamotten gewaschen? Tickets eingepackt? App installiert? Wetterbericht gelesen?
Viele Dinge, die bei einem Festival zu übersehen sind. Ein Festivalbesuch ist wie eine Reise, je besser im Vorhinein durchdacht, desto besser gelingt die Durchführung. Darum ist es keine schlechte Idee, unsere homies: Festival-Checkliste zu checken, um sich vorab zu informieren, was denn alles wichtig ist für eine unbeschwerte und kunterbunte Zeit.

Tipp #2: Sonnenschutz und Springerstiefel

Da die meisten Festivals in der Zeit von Mai bis September sind, kann man dabei alle Höhen und Tiefen des Wetters genießen. Zwischen orkanartigen Windböen, tosendem Regenfall und Hitze bis leicht an die 40 Grad Celsius ist die Orientierung in Sachen Kleidung auf dem Gelände schwierig zu behalten. Eingepackt werden sollen auf jeden Fall eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Kopfbedeckung (Stohhut geht auch), Bikini/Badehose, feste Schuhe, Regenjacke und Poncho und einen Hoodie für kalte Nächte (auch im Sommer wird’s ab Sonnenuntergang kalt!).

Tipp #3: Flüssigkeit

Egal wie ausgetrocknet die Umgebung ausschaut – du brauchst es ihr nicht gleich tun! Darum immer eine Flasche Wasser beim shaken dabeihaben! Die meisten medizinischen Fälle auf Festivals ergeben sich durch Flüssigkeitsmangel (oder durch zu viel Alkohol). Stay hydrated, kids!

Pro Tipp: Meist kann eine leere Plastikflasche mit aufs Kerngelände genommen und bei Trinkwasser-Stationen aufgefüllt werden!

Tipp #4: Essen

Neben ausreichend Flüssigkeit ist auch auf Essen nicht zu vergessen, und da kann’s ruhig auch mal deftiger hergehen: Käsespätzle, Asia-Nudelbox und Pizza (gibt hier auch mittlerweile überall vegetarisch/vegane Alternativen!) sollen auf keinem Festival fehlen. Ob selbst Steaks am Minigriller gebraten oder Falafel-Burger am Foodcourt abgeholt – am Festival bekommt jeder das, was er mag. (Geheimtipp: Campinggriller sind auch selbst einfach herzustellen, man braucht einen Bunsenbrenner und Kohle, eine feuerfeste Unterlage und einen Rost – vorher aber die AGBs des jeweiligen Festivals checken, ob ein Griller mitgenommen werden darf!)

Tipp #5: Je bunter, desto besser

Man kennt’s ja: Festivalfotos von Leuten mit den ausgefallensten Klamotten, Leute in Superheldenkostümen und lebendige Einhörner (ja, es gibt sie wirklich). Genau dort kann man’s ja machen – man ist anonym und die meisten finden es auch lustig. Sondertipp: Layering ist super. Bikini drunter, Shirt übergeworfen, Gürtel drumherum, Jacke über die Schultern und fertig ist dein Outfit. Die Boys unter euch haben’s noch leichter: Badehose an und wenn wer hautfreundliche Farben dabeihat, wunderbare Gemälde auf den Oberkörper malen (auch Malereien, die aussehen, als hätten sie Kleinkinder gemalt, haben was). Seifenblasen kommen auch immer super an!

Tipp #6: Hygiene

Unausweichlich auf einem Festival! Keiner will mitten in der Menge die Alkoholdämpfe des Vordermanns in der Nase haben! Die Duscheinrichtungen sind oft ewig weit weg von der Campinghood und bei Stoßzeiten überfüllt. Wunderbarer Tipp: Minidusche! Den nächstgelegenen Baum suchen, Gießkanne oder Kanister draufgehängt und fertig ist die Speeddusche! Geht wunderbar schnell zu bauen und ist genauso erfrischend, wie es klingt. Feuchttücher tun’s notfalls auch.

Tipp #7: Der eigene Campingsessel

Drei Tage lang im Schneidersitz am Boden dazusitzen ist nicht gerade das Blaue vom Himmel. Mit dem eigenen Campingsessel ist man der King, ob zum Dösen am Tag oder Bier trinken am Abend, er ist der Allrounder unter den Stühlen. Mehr Komfort geht nicht! Campingstuhl am Abend ins Zelt stellen nicht vergessen, sonst ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er leider über Nacht „verschwindet“.

Tipp #8: Freunde finden

Auf Festivals ist es leider meistens so, dass du zirka 70% der Zeit deine Freunde verlieren wirst. Ob im Mosphit oder beim altbekannten „Ich gehe nur kurz aufs Klo“. Da es aber jedem so geht, findet man recht schnell neue Leute zum Abtanzen: einfach Spaß haben, nicht Trübsal blasen und hektisch seine Leute suchen, schon gibt’s am Abend jemanden mehr zur Tratschen über dies und das und – wer weiß – vielleicht entwickeln sich so die besten Freundschaften deines Lebens?

Tipp #9: Pimp My Tent

Schon mal das Auto geparkt, und nicht mehr gewusst, wo? Das selbe kann einem auf einem Festival mit deinem Zelt passieren (ja, wirklich).  Deswegen, ruhig ein Zelt kaufen, welches auf den ersten Blick bescheuert aussieht (es rentiert sich, wenn man es auf Anhieb findet): ob so überdimensional groß, dass man es aus 2 km Entfernung sehen kann, oder so bunt, dass einem die Augen davon weh tun. Man kann auch selbst Hand anlegen und mit Farben, Luftballons oder Fahnen das Zelt aufpimpen, deine Entscheidung 😉

Tipp #10: Sprit dabeihaben

Über 5 Euro für ein kühles Bier sind teils schon ein bisschen frech, deswegen beim Packen darauf achten, dass genügend Flüssiges auf den Sackkarren passt. Viele Festivals bieten mittlerweile aber auch günstige und vor allem kühle Alternativen an – einfach im Vorhinein informieren, welche Möglichkeiten es gibt, dann klappt’s meistens! Tipp: Da Glasflaschen meist verboten sind, einfach in PET-Flaschen umfüllen!

Ein Festival ist eine ungeheuer gute Zeit mit den besten Freunden und solche, die es noch werden. Mit einfachen Mitteln wird diese Zeit sogar noch schöner und man ist sicher vor unangenehmen Überraschungen. Nicht’s wie ab auf das Feld und wunderschöne Tage!
Noch keine Idee wo’s dieses Jahr hingehen soll? Inspiration gibt’s im homies: Festivalkalender!

Titelbild Credit: ©Susann Schmidt

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